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Geschichte


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1873
WILHELM JOSEF MÜSSIG
Im Jahre 1873 gründete Wilhelm Josef Müssig in der Senefelderstraße in Stuttgart die Schlosserei Wilhelm Müssig. Es wurden hauptsächlich Schlosserarbeiten ausgeführt und Zulieferteile angefertigt. |
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1911
WILHELM GUSTAV MÜSSIG
Als Nachfolger führte sein Sohn Wilhelm Gustav Müssig die Schlosserei weiter. 1911 wurde der gesamte Betrieb in die Reinsburgstraße verlegt. Außer der Bauschlosserarbeiten wurden auch Transportwagen, Schutzvorrichtungen an Maschinen, Baulaternen, Gehwegbahnschlitten und Papierzangen hergestellt. |
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1932
WILHELM KARL FRIEDRICH MÜSSIG
Als 17jähriger Sohn von Wilhelm Gustav Müssig übernahm Wilhelm Karl Friedrich Müssig 1932 die Firma. Er besuchte die Meisterschule und legte als 21jähriger die Meisterprüfung im Schlosserhandwerk ab. Anschließend absolvierte er ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Während dieser Zeit wurden unter anderem Kunstschmiedearbeiten für namhafte Architekten, wie Prof. Schmitthenner und Prof. Bonatz ausgeführt. Ab 1937 wurde zusätzlich die Fertigung von Luftschutztüren aufgenommen. Als er 1945 aus russischer Gefangenschaft heimkehrte, war ein Neubeginn angesagt, da alle Betriebsstätten restlos zerstört waren. Bereits 1947 wurden Beleuchtungskörper, Hubstapler, Straßenmarkierungswagen, Straßensprengwagen und chemische Reinigungsmaschinen hergestellt. Als in der Nachkriegszeit der Schwung des Wiederaufbaus immer mehr zunahm, erkannte Wilhelm Müssig sofort den steigenden Bedarf an Geländern. Da diese damals nur nach handwerklichen Methoden hergestellt wurden, entwickelte er ein Geländersystem, das industriell gefertigt werden konnte. Dieses System wurde ständig weiterentwickelt und legte in entscheidendem Maße den Grundstein zum Erfolg des Hauses Müssig. Auf dieses System wurden Lizenzen im In- und Ausland vergeben und noch heute basieren die Müssig-Systeme auf der Grundlage dieser Entwicklung. Für die industrielle Produktion baute Wilhelm Müssig im Jahre 1953 eine zusätzliche Betriebsstätte am Stuttgarter Westbahnhof auf. Nachdem die Produktionsanlagen in Stuttgart dem wachsendem Platzbedarf nicht mehr gerecht werden konnten, legte Wilhelm Müssig 1970 den Grundstein für ein neues Produktions und Verwaltungsgebäude in Gärtringen. Dieser hochmoderne Betrieb wurde zur Übergabe des Unternehmens an seinen Sohn Eberhard Müssig im Jahre 1972 fertiggestellt. |
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1972
EBERHARD WILHELM MÜSSIG
1972 wurde Eberhard Müssig nach dem Studium an der Fachhochschule München, Fachrichtung Stahlbau in die Geschäftsleitung berufen. Sein Vater übertrug ihm sämtliche Geschäftsanteile. Die Idee der Serienproduktion wurde von Eberhard Müssig weiter vorangetrieben und auf den höchsten technischen Stand gebracht. In großer Anzahl wurden Systembauteile entwickelt, die es ermöglichen, die unterschiedlichsten Geländer im Baukastensystem zusammenzubauen. Auch die hinzukommende Entwicklung von Treppensystemen basiert auf der gleichen Grundidee mit Systembauteilen die unterschiedlichsten Anforderungen und Gestaltungswünsche zu ermöglichen. Im Zuge der weiteren Expansion wurden Niederlassungen und Tochterfirmen im In- und Ausland aufgebaut. |
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2003
MORITZ WILHELM MÜSSIG
2003 tritt Moritz Müssig nach seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur in die Geschäftsleitung ein. |
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